Warum Achtsamkeit heutzutage wichtig ist

Achtsamkeit in der Arbeitswelt

Was vielen entgeht, Achtsamkeit ist unser Normalzustand, den wir jedoch meist in unserer heutigen modernen Gesellschaft und der Norm – des schneller, weiter, höher –  verloren haben.

Als Kind haben wir diesen noch inne, aber durch Erziehung, Umfeld und gesellschaftliche Normen geht dieser bei den meisten Menschen verloren. Von Kindern können wir daher sehr viel lernen, was uns gut tut und was nicht.

Beobachten Sie einmal einen 3-Jährigen beim Bauklötze stapeln. Für ihn gibt es nichts Schöneres als in dieser Tätigkeit aufzugehen (Flow).

Keine Gedankenverschwendung an das lädierte Knie von gestern oder was es wohl abends zum Essen gibt.

Der Normalzustand ist das Leben bewusst in der Gegenwart zu leben und zu genießen. Auch unsere Arbeit im Flow-Erleben zu erledigen.

Jeder Mensch hat naturgegebene Grundbedürfnisse das Streben nach Anerkennung,  Wertschätzung und Selbstbestimmung. Werden diese Bedürfnisse erfüllt können wir allseits mehr Lebensqualität und Freude empfinden.

Der Gewinn:

  • Wertschätzendes Miteinander
  • Werthaltige Unternehmens,- Führungs- und Teamkultur
  • Innere Zufriedenheit und Gelassenheit
  • Energiereicher im Alltag (Beruf und Privatleben)
  • Hohe Leistungsfähigkeit und Engagement
  • Bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen (Energieräubern und –bringer)
  • Übernahme von Selbstverantwortung als Entlastung aller – Führung wie im Team

Macht Erfolg ohne Erfüllung wirklich glücklich?

Führungskräfte in der Sandwichposition haben es nicht leicht. Anforderungen kommen von oben und von unten. Da kann die Führungskraft schon einmal vergessen, wie wichtig Anerkennung für die Motivation, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist.

Fühlen Sie sich selbst als wichtigstes Kapital Ihres Unternehmens?

Ansonsten ist es wichtig, dass Sie sich selbst in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit stellen. Denn nur wer sich selbst gut führt, wird auch andere gut führen. Werden Sie sich bewusst, Sie als Führungskraft sind Gesundheitsressource für Ihre Mitarbeitenden. Zudem wirken Arbeits- und Rahmenbedingungen auf die Mitarbeitenden ein.

Nehmen Sie Ihre Mitarbeitenden selbst in die Verantwortung: Fragen Sie Ihre Leute, welche Prozesse sich auf welche Weise gesünder gestalten lassen!

Die WHO definiert Gesundheit:

„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

Klaus Hurrelmann (2010) definiert Gesundheit als: „Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“ In seinem Verständnis, das die Brücke zu den interdisziplinär orientierten Gesundheitswissenschaften schlägt, ist Gesundheit ein angenehmes und durchaus nicht selbstverständliches Gleichgewichtsstadium von Risiko- und Schutzfaktoren, das zu jedem lebensgeschichtlichen Zeitpunkt immer erneut in Frage gestellt ist. Gelingt das Gleichgewicht, dann kann dem Leben Sinn und Freude abgewonnen werden, es ist eine produktive Entfaltung der eigenen Kompetenzen und Leistungspotentiale möglich, und es steigt die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu integrieren und zu engagieren. (Hurrelmann 1999, 2010)

Das Wir-Gefühl

Wer sind wir, und wenn ja, wie viele?

Vortrag von Gerald Hüther:
„Zu den spannendsten Auswirkungen der Verbreitung digitaler Medien und Kommunikationsmöglichkeiten zählt die gegenwärtig zu beobachtende und mit enormer Geschwindigkeit sich global ausbreitende Veränderung des „Wir-Gefühls“. Dieses durch keine Institution oder Ideologie erzeugte Gefühl bildet die Grundlage für die Herausbildung eines globalen „Wir-Bewusstseins“, das es in dieser Weise bisher noch nie gegeben hat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis eines Selbstorganisationsprozesses, der die bisherigen Vorstellungen von Individualität vom Kopf auf die Füße stellt. 
Seine Einzigartigkeit gewinnt ein Mensch nicht mehr dadurch, dass er sich von anderen abgrenzt, sondern indem er sich gemeinsam mit anderen entdeckend, gestaltend, sich kümmernd und Verantwortung übernehmend auf den Weg macht, und dabei seine individuellen Potentiale entfaltet. Jeder gehört dazu und alle werden gebraucht. Lesen Sie mehr auf der Seite von Gerald Hüther, wo Sie den Vortrag downloaden und mehr erfahren können.“

 

Krankmachende oder gesunde Führung?

Die Führungskraft ist eine Arbeitsbedingung. Sie kann Stressor sein, aber auch Ressource, also Gesundheit fördern.

Der Körper reagiert

Wer unter einem schlechten Betriebsklima leidet oder wer befürchtet, dass seine Kollegen ihn mobben, dessen Wohlbefinden wird beeinträchtigt. Nicht nur die Psyche reagiert, z.B. durch den morgendlichen Unwillen, ins Büro zu gehen, durch häufige Ärgerempfindungen oder ein Gefühl von Niedergeschlagenheit. Auch der Körper zeigt Reaktionen, und zwar vielfältiger Natur und von Mensch zu Mensch verschieden. Der eine reagiert mit Muskelverspannungen, der zweite mit Bauchschmerzen, der dritte mit Schwindel, Atemnot oder Schlafstörungen. Die AOK konnte an über 10.000 Versicherten zeigen (WiDO 2000): Je besser das Betriebsklima ist, desto weniger Leute haben Rückenschmerzen.

 

Der Beitrag der Führungskraft zu Wohlbefinden und Gesundheit

Immerhin den größten Teil unserer Wachzeit verbringen wir am Arbeitsplatz. Und genau so verbringen wir als Angestellte auch meist den größten Teil unseres wachen Lebens mit unserem Vorgesetzten. Wir sehen ihn häufiger als unseren Partner oder unsere Partnerin. Und selbst wer die Führungskraft nur selten leibhaftig zu Gesicht bekommt, wird doch von ihr geprägt und beeinflusst. Im Hinterkopf ist sie weit präsenter als der Kunde direkt vor uns. Bei dem Gedanken wird es manch einem gruseln. Aber klar ist eines: Umso wichtiger ist es, dass das Verhältnis einigermaßen stimmt.

Die Stimmung des Chefs ist ansteckend, sie überträgt sich häufig auch aufs Privatleben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Brad Gilbreath in Handelsblatt 27.1.2006). Ein gut gelaunter wohl gesonnener Vorgesetzter ist quasi ein Schutzfaktor für die Gesundheit und das Wohlbefinden auch im Privatleben. Ein schlecht gelauntes Führungsekel hingegen ist ein Gesundheitsgefährdungsfaktor. Britische Krankenschwestern zum Beispiel haben einen signifikant höheren Blutdruck, wenn sie das Führungsverhalten ihres Chefs negativ bewerten (Nadja Wagner in Handelsblatt 27.1.2006). Das kann man bildlich nachvollziehen: Ein brüllender (aber auch ein zynischer, ironischer) Vorgesetzter sorgt bei Beschäftigten für Muskelanspannung, Herzklopfen, Schwitzen und eben eine Erhöhung des Blutdrucks. Auf die Dauer macht das krank.

Es werden weit mehr Menschen durch ihren Chef krank als durch den falsch eingestellten Bürostuhl.

Vorgesetzte sind eine Arbeitsbedingung. Das heißt, sie können Ursache sein für arbeitsbedingte Erkrankungen (weshalb sich Arbeitsschützer mittlerweile auch bei diesem Thema zu Wort melden, schließlich sollen sie laut erweitertem Präventionsauftrag arbeitsbedingte Erkrankungen verhindern), genauso können sie aber auch Ressource sein, also eine Kraftquelle oder platt gesagt: ein Gesundmacher.

 

Die Führungskraft als Gesundheitsfaktor

Im Idealfall sind die Führungskräfte selber eine Ressource: Sie tun den Beschäftigten gut. Und sie können ihrerseits Ressourcen einsetzen, etwa bei der Gestaltung von Arbeitsplatz, -aufgabe und -organisation, bei den Arbeitsvorgaben (Abläufe, Inhalte, Zeitlimits, Passung von Qualifikation und Anforderung) und Handlungsspielräumen und natürlich beim Miteinander am Arbeitsplatz.

Quelle: ergo-online

Arbeitsschutzgesetz: Berücksichtigung psychischer Belastung am Arbeitsplatz

Psychische Gesundheit in Unternehmen fördern

Deutsche ArbeitnehmerInnen leiden immer häufiger an psychischen Erkrankungen. So ist allein die Zahl der betrieblichen Fehltage aufgrund von Burnout seit 2004 um fast 1.400 Prozent gestiegen, wie die aktuelle Studie zur Arbeitsunfähigkeit der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zeigt. Durch psychische Erkrankungen insgesamt entstehen in deutschen Unternehmen Produktionsausfälle von rund 26 Milliarden Euro pro Jahr

Mit einer Änderung des Arbeitsschutzgesetzes sind nun ArbeitgeberInnen seit 01 Januar 2014 zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen verpflichtet. Entsprechende Maßnahmen und Handlungsempfehlungen erarbeitet derzeit die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA).

 

Wohlbefinden – ein neuer Gesundheitsbegriff

Wohlbefinden im Job? Ist das nicht eine etwas überzogene Forderung? Nein, denn gesund zu sein, ist mehr als nicht krank zu sein. Es umfasst ein Gefühl von Wohlbefinden sowohl in körperlicher als auch in seelischer und psychischer Hinsicht. Dies stellt schließlich die Basis für Motivation und Leistungsvermögen dar.

 

Gefährdungsbeurteilung – Pflicht für Arbeitgeber

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist eine Herausforderung für die Betriebe,  denn der umfassende Blick auf Arbeitsbedingungen geht weit über den klassischen und eher technisch verstandenen Arbeitsschutz hinaus. Die große Chance liegt in der Beurteilung derjenigen Faktoren, die eine zentrale Auswirkung auf flüssige Prozesse, effiziente Aufgabenerledigung, Qualität der Dienstleistungen und Produkte und ebenso auf die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten haben: die Organisation der Arbeit und das Management des gesamten Betriebes. Sie sind Grundlage für die Produktivität.

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Wertschätzende Unternehmenskultur

Wertschätzung und Selbstbestimmtheit in der Unternehmenskultur

Viele Unternehmer spüren intuitiv, dass der Weg, dem Sie derzeit folgen nicht mehr der richtige oder erfolgsversprechende ist und sehnen sich danach, Werte auch wieder leben zu können. Genauso, wie sich die Mitarbeiter wieder als Mensch im Unternehmen wahrgenommen fühlen wollen und nicht als Ressource.

Wir haben wenig Einfluss auf  die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft. Aber wie wir unser Unternehmen führen und steuern, wie die optimalen Rahmenbedingungen im Unternehmen aussehen sollen, das haben wir selbst in der Hand!

Wir müssen es nur tun!

Mit unserem Konzept „Wertschätzende und selbstbestimmte Unternehmenskultur“ bieten wir Ihnen nun die Unterstützung und das Werkzeug, den von Ihnen gewünschten Wandel einzuleiten:

  • Vision  für das Unternehmen entwickeln und Strategie ausrichten
  • Gemeinsame Zukunftswerkstatt – die zukünftige Unternehmens- und Wertekultur „bauen“
  • Führungsverständnis: Rolle, Aufgaben, Führungskompetenzen im neuen „Haus“
  • Team- , Mitarbeiterführung und Teamkompetenzen im Wandel
  • Kommunikationskultur im Unternehmen
  • Autonomie in der Organisationsentwicklung als wichtigen Meilenstein verstehen

 

Neben dem Wohlbefinden und damit Erhalt von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation liegt uns daran, Sie bei den anstehenden Herausforderungen gut auszurüsten.

Denn Fachkräftemangel, Demografie und die damit verbundene Aufgabe der Mitarbeiterbindung und Erhalt der Leistungsfähigkeit der Organisation stellt auch neue, bisher wenig gekannte Anforderungen.

Sprechen Sie Iris Güniker an, wenn Sie mehr erfahren möchten. Gerne auch in einem persönlichen Gespräch.

Flow – höchste konzentrierte Aufmerksamkeit

Hierzu habe ich im Buch „Die Yoga-Weisheiten des Patanjali für Menschen von heute“ von Sukadev Volker Bretz eine sehr schöne Erklärung gefunden, die ich gerne teilen möchte.

„Wenn man ganz konzentriert ist, auch im täglichen Handeln, ist auch das dhyana (Meditation).  Es ist das, was in der modernen Glücksforschung“ als Flow-Erlebnis bezeichnet wird: Man fließt mit der Sache, man handelt nicht, sondern es handelt durch einen hindurch. Das sind die Momente, in denen der Mensch Außergewöhnliches leistet, sich vollkommen losgelöst und frei fühlt. Der Tennisspieler Boris Becker hat einmal beschrieben, was während seiner besten Spiele bei ihm abläuft: Er denkt nicht mehr, macht nichts mehr bewusst, es geschieht einfach. Das ist eine perfekte Beschreibung von dyhana (Meditation) im Handeln.

Es gibt zweierlei Formen: die angestrengte und die entspannte Konzentration.

Wenn wir unter Zeitdruck stehen und etwas unbedingt in der nächsten halben Stunde fertig haben müssen, dann ist es die angestrengte Konzentration. Wenn wir dagegen entspannt in der Yogastunde sind oder uns mit unserem Hobby beschäftigen, dann ist es die entspannte Konzentration.

Die entspannte Konzentration kann zu dyhana (Meditationführen und einen richtig beleben. Die angespannte Konzentration kann zwar auch effektiv sein, aber Sie führt zu Müdigkeit!“

Was sagt das auch über unseren Arbeitsalltag aus und darüber, ob wir abends nach getaner Arbeit noch über ausreichend Energie verfügen – für Aktivitäten mit Familie, Hobbys und Freunde:

Es gilt wieder mehr entspannte Konzentration in die Arbeit zu integrieren. Versuchen Sie es einmal einige Stunden. Konzentrieren  Sie sich ausschließlich auf eine Tätigkeit (ohne Multitasking) und Unterbrechung. Die optimale Länge ist max. 50 Minuten, danach sollten Sie einige Minuten Pause einlegen.

Und merken Sie sich vielleicht ein Motto: In der Ruhe liegt die Kraft!

 

Gesunde Mitarbeiter – gesunde Bilanz

Ein interessanter, lesenswerter Artikel beschäftigt sich mit der Wirkung des Faktors partnerschaftliches Führungsverhalten auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Wer glaubt, Mitarbeiter ausschließlich mit Geld motivieren zu können, liegt schief.

Weitere Faktoren, die Mitarbeiter bei Bertelsmann im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung benannten sind Autonomie in der eigenen Arbeit, Transparenz und Einschätzbarkeit der Unternehmensstrategie sowie Sicherheit des Arbeitsplatzes und Zufriedenheit mit den Arbeitszeitregelungen.

Der Einfluss von Unsicherheit auf die Gesundheit ist demnach darin begründet, dass Ängste Stress erzeugen und häufig erlebter Stress wiederum zu psychischen und körperlichen Erkrankungen führt.

Ebenfalls spannend sind Ergebnisse bei der Befragung in wie weit Führungsverhalten als entscheidender Treiber für Gesundheit fungiert. Mitarbeiter, die angeben permanent mengenmäßig überlastet zu sein, bewerten die Beeinträchtigung auf Ihre Gesundheit um 69 % besser, wenn eine partnerschaftliche Führung vorhanden ist.

Anerkennung und Wertschätzung sind somit erhebliche Einflussfaktoren auf die Arbeitsfähigkeit, für ältere Mitarbeiter sei insbesondere das Ausmaß der Arbeitsautonomie gesundheitsrelevant.

Im Zuge der Demografie und des Fachkräftemangels wird somit Gesundheitskompetenz im Unternehmen wie in der Führung und die damit verbundene Führungskultur immer wichtiger.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine der umfassendsten Studien über die Situation in deutschen Unternehmen, die 2008 von der Bundesanstalt für Arbeit in Auftrag gegeben wurde (die für die Studie repräsentativ 314 Unternehmen mit 37.000 Mitarbeitern stehen für 195.000 Firmen mit 18,5 Millionen Mitarbeitern). Danach gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Mitarbeiterengagement und wirtschaftlichem Ergebnis.

Das Ergebnis von Bertelsmann: Je höher die Autonomie, desto höher das Betriebsergebnis.

Den ausführlichen Artikel hier lesen:

Quelle: Gesunde Mitarbeiter – gesunde Bilanz

Wie wirkt Achtsamkeit im Unternehmen

Aus meiner Sicht und aus eigener Erfahrung sowohl als Führungskraft wie aus Sicht der Geschäftsführerin, kann Achtsamkeit erheblich zum Wohlempfinden, Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller im Unternehmen beitragen.

Wir können an der modernen Gesellschaft nichts ändern, aber sehr wohl wie wir damit umgehen wollen. Dazu bedarf es nur den Mut neue Wege zu gehen und zwar die gewohnten Trampelpfade zu verlassen.

Die Wissenschaft, Forschung und Analysen berichten bereits seit Jahren darüber, dass wir innehalten müssen, wenn wir zukünftig gesund bleiben wollen. Warum ist es so schwer, aus dem Hamsterrad herauszutreten?

Muss uns erst Krankheit, Krise, Fachkräftemangel und Demographie dazu zwingen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Den Wert von Achtsamkeitstraining, um wieder zu mehr Achtsamkeit im Alltag zu gelangen (Arbeit wie Privatleben), es in die Fähigkeiten wieder zu integrieren was verloren gegangen ist, können wir an vielen Punkten erkennen.

Jeder profitiert zugleich für das Privatleben,  auch dort wieder mehr Wohlempfinden zu erleben. Denn letztendlich ist es die Life-Balance, die uns gesund und energiereich bleiben lässt. So macht auch die Arbeit richtig Spaß, wenn ich nach Hause komme und noch Energie für Freizeitaktivitäten, Familie und Freunde habe.

Was wir durch Achtsamkeit im Alltag hinzugewinnen:

Soft Facts

  • Präsenz
  • konzentriertes, weitgehend störungsfreies Arbeiten
  • wertschätzendes Miteinander
  • Wohlempfinden
  • Freiraum für selbstbestimmtes Arbeiten
  • Spaß an der Arbeit
  • Engagement
  • Konfliktfähigkeit
  • wertschätzende Kommunikation
  • mehr Zeit für das Wesentliche

Hard Facts

  • Steigerung der Produktivität (weniger Fehler, konzentriertes Arbeiten, energiereiches Arbeiten)
  • hohe Kundenorientierung und Kundenbindung (wertschätzender Umgang)
  • qualitative Gespräche und Meetings (Konzentration, Präsenz, Wertschätzung, Zuhören)
  • weniger Reibungsverluste
  • höhere Qualität
  • geringe Fehlzeitenquote / Fluktuation
  • Umsatzsteigerung

 

Best Practice Beispiele deutscher mittelständischer Unternehmer (Arbeitgeber des Jahres) machen es uns vor.

 

 

Wie steht es mit Ihrem Energiehaushalt?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht davon aus, dass jeder von uns mit einem bestimmten Level an Lebensenergie geboren wird. Tägliche Aktivitäten führen dazu, Energie abzubauen oder zuzuführen. Auftretende Störungen im Energiefluss führen zu Krankheit. Dieses Wissen ist Jahrtausende alt.

Was bedeutet es für unser modernes Leben?

Ob ich ausreichend Energie habe, entscheidet darüber, wie ich mit dem alltäglichen Herausforderungen und Stresssituationen umgehe. Verfüge ich über wenig Energie, fallen mir selbst die kleinsten Probleme zur Last. Ob ich über ausreichend Energie verfüge, kann ich sehr schnell selbst überprüfen, indem ich mir unten stehende Fragen beantworte:

  • Wie fühle ich mich am Ende des Arbeitstages?
  • Wie fühle ich mich am Ende der Arbeitswoche?

und vor allem nach der Erholung

  • Starte ich nach dem Wochenende wieder fit in die Woche?
  • Bin ich nach dem Urlaub rundum erholt und freue mich wieder darauf loszulegen?

Das mein Energiereservoir oder Akku bereits ziemlich im Keller ist, kann ich am ehesten daran erkennen, dass ich

  • mich nach einem Arbeitstag kaum aufraffen kann, für Aktivitäten nach Feierabend – Hobbys, Familie, Freunde
  • mich selbst nach dem Wochenende nicht ausreichend erholt fühle oder
  • nach dem Urlaub die Erholungswirkung schnell verpufft.

Sollten mehrere dieser Punkte zutreffen, ist es Zeit, für sich etwas zu tun und für sich selbst zu sorgen. In erster Linie gilt es, Energieräuber zu minimieren und wieder mehr Energie zu zuführen. Dabei ist es auch wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und zu spüren, um sich nicht regelmäßig zu verausgaben. Ein stetiger Energieverbrauch über längere Zeit, der höher ist als die Zufuhr kann in Dauerstress oder Burn-out enden. Eine kleine Auswahl dazu:

  • vermeiden Sie Multitasking
  • verzichten Sie öfter einmal auf Fernsehen und weitere Informationsüberflutung
  • identifizieren Sie sich nicht übertrieben mit Ihren Rollen (beruflich wie privat)
  • gehen Sie auf Distanz  zu sich selbst (problematische Gedanken und Gefühle)
  • fehlende Entspannung / Erholung

oder

  • gehen Sie mit Stresssituationen konstruktiv um
  • brechen Sie Gewohnheitsmuster (anderen Weg zur Arbeit wählen, etc. )
  • laufen Sie öfter zu Fuß, am besten regelmäßig in der Natur
  • führen Sie viel frische Luft zu und atmen Sie bewusst und tief (Bauchatmung)
  • achtsamkeitsbasierte Methoden helfen (Yoga, QiGong, Tai Chi, Meditation)
  • schaffen Sie alltäglich Rituale, die Ihnen gut tun

Mehr  dazu erfahren Sie in unserem Seminar „Für die eigene Energie sorgen – den Akku wieder aufladen!“ Und denken Sie daran: „Sie selbst sind der wichtigste Mensch!“ und bleiben Sie gesund!

Gerne steht Ihnen Iris Güniker für ein persönliches Gespräch oder weitere Informationen zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an!